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Chlamydien bei Frauen

Geschlechtskrankheiten bei der Frau

Wenn Brennen Urinieren zu einer Qual werden lässt, liegt oft eine Blasenentzündung vor. Der weibliche Körper ist besoners anfällig für gewisse Krankheiten und Infektionen , da die Geschlechtsorgane durch Ihre Beschaffeheit Keime und Bakterien relativ ungeschützen Zugang zu inneren Organen gewähren. Auch für eine Chlamydien Übertragung sind Frauen sehr anfällig. Dies ist jedoch nicht nur der Fall bei einer Ruhepause auf kalten Steinen, vor denen schon Generationen von Großmüttern warnten. Ein Thema, dass selterner von Omas angesprochen wird, sind Geschlechtskrankheiten - für viele dieser sogannenten sexuell übertragbaren Krankheiten (STI von engl. sexually transmitted infections) sind die Geschlechtsorgane der Frau jedoch auch anfälliger als die der werten Herren. So auch bei Chlamydien: da Frauen eine viel kürzere Harnröhre besitzen, dringen die Bakterien schneller zu Organen durch, was eine Infektion der Gebärmutter und der Eierstöcke mit sich bringen kann. Bei Eierstockentzündungen besteht die Gefahr von Unfruchtbarkeit, welche von Entzündung zu Entzündung dramatisch ansteigt.

 

  • 15% bei der 1. Entzündung
  • 23% bei der 2. Entzündung
  • 50% bei der 3. Entzümdung

In vitro durch Chlamydien

In virtro Fertilisationen werden in den meisten Fällen aufgrund von eben diesen Eierstockentzündungen nötig! Bei einer Eierstockentzündung vernarben diese. Aufgrund der Vernarbungen werden sie undruchlässig und das reife Follikel kann nicht in Richtung Gebärmutter wandern. Schaffen es jedoch Samenzellen bis zum blockierten Ei, kann es zu einer Eileiterschwangerschaft kommen. Diese verursacht Schmerzen und ist gefährlich - der Eileiter kann platzen, was Unfruchtbarkeit bedeutet. Bei einer Eileiterschwangerschaft müssen Sie sich umgehend einer OP unterziehen!

Folgen der Chlamydieninfekton

  • Sterilität (Unfruchtbarkeit)
  • Schmerzen beim Sex
  • mögliche Unfruchtbarkeit der Frau
  • Juckreiz im Intimbereich
  • Ziehen im Unterleib
  • Tubargraviditä (Eileiterschwangerschaft)
  • Adnexis (langwierige Eileiterentzündung)
  • Peripatitis (Entzündung der Leberumbebung)
  • Begünstigung von Arthritis (Entzündung der Gelenke)
  • Schwächung der Schleimhäute
  • erhöhte Anfälligkeit für weitere STI
  • unwissentliche Infizierung von Geschlechtspartnern
  • erhöhte Gefahr von Fehlgeburten währen einer Schwangerschaft
  • unwissentliche Infizierung von Ungeborenen

Chlamydien und Schwangerschaft

Chlamydien und Schwangerschaft dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Fehl- und Frühgeburten werden durch Chlamydieninfektionen ausgelöst. Auch können sich Babys während der Geburt noch an Chlamydien anstecken. Folgen sind Bindehautentzündungen oder bakterielle Lungenentzündungen.

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